Kindernothilfe Schweiz. Kindern Zukunft schenken.

Katastrophenhilfe – Wir sind da, wenn das Unvorstellbare passiert

Ob Taifun, Erdbeben, Tsunami, Dürre, Überschwemmung oder Bürgerkrieg – Katastrophen und Konflikte zerstörenin kurzer Zeit, was Menschen über Generationen aufgebaut haben. Und treffen Kinder und ihre Familien meist am schlimmsten. Hier heisst es, schnell vor Ort zu sein und den Betroffenen Unterstützung zu bieten. Akute Not zu lindern ist aber nur der erste Schritt unserer Humanitären Hilfe. Danach geht es darum, den Menschen zu helfen, die Not nachhaltig zu überwinden, Zerstörtes wieder aufzubauen und neuen Krisen vorzubeugen.

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Humanitäre Hilfe im Detail:

Prävention und Nachhaltigkeit

Bereits während der akuten Krisenbewältigung treffen wir notwendige Vorbereitungen für spätere nachhaltige Entwicklungsprojekte. Denn die Betroffenen sollen so schnell wie möglich wieder selbstständig werden, anstatt langfristig von externer Hilfe abhängig zu sein. Dazu unterstützen wir sie etwa dabei, ihre Ernährungs- und Existenzsicherung wieder selbst in die Hand zu nehmen. Und wir fördern den Aufbau von Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, die die Menschen und ihre Gemeinden eigenständig tragen können. Die Hilfe zu einer solchen Entwicklung ist zugleich eine wichtige Katastrophenvorsorge. Denn sie verbessern die Lebensbedingungen der Bevölkerung insgesamt und bereiten die Menschen so gut wie möglich auf eventuelle neue Katastrophen vor.

Wiederaufbau

Nach Katastrophen unterstützen wir den Wiederaufbau von Gebäuden – vor allem von Kindertagesstätten und Schulen. Je schneller die Kinder wieder die Möglichkeit haben, in die Schule zu gehen, desto schneller haben sie die Chance, wieder ein geregeltes Leben zu führen und eine bessere Zukunft aufzubauen. Unsere Wiederaufbau-Massnahmen geschehen in enger Absprache und Planung mit den staatlichen Behörden des betroffenen Landes und unter Einbeziehung der lokalen Bevölkerung.

Kinderzentren: Oasen im Chaos

In den Kinderzentren finden die Kleinen Zuflucht – ein Ort des Spiels, der Wärme, des Schutzes. Hier können sie wieder Kind sein, inmitten des Chaos. Diese Kinderzentren sind unser wichtigstes Werkzeug in der Katastrophenhilfe. Sie bieten den Kindern Schutz, Essen, Unterricht, Spielmöglichkeiten sowie medizinische und psychologische Betreuung. Die Bauart und die Programme variieren je nach den spezifischen Bedürfnissen der jeweiligen Katastrophensituation. In Haiti nach dem Erdbeben 2010, als keine Baustoffe verfügbar waren, legten unsere Projektpartner Plastikplanen zwischen den Bäumen aus. Inmitten des Chaos signalisierte der Ort feste Strukturen und gab Platz zum Spielen.


Mit dem Aufbau von Kinderzentren beginnen wir so früh wie möglich und führen die Arbeit so lange weiter, bis sich die Lage wieder normalisiert hat – bis Schulen wieder geöffnet sind und die Kinder zu ihrem gewohnten Alltag zurückkehren können. Dieser Zeitraum kann manchmal sechs Monate oder sogar ein Jahr betragen. Da die von der Kindernothilfe unterstützten Kinderzentren von lokalen Organisationen betrieben werden, können wir sicherstellen, dass die Arbeit langfristig aufrechterhalten wird, auch wenn die Weltöffentlichkeit schon weitergezogen ist.

Lokale Partner vor Ort

Auch im Katastrophenfall arbeitet die Kindernothilfe mit erfahrenen lokalen Partnerorganisationen zusammen. Sie kennen Kultur und Menschen genau, wissen, welche besonderen Probleme und Bedürfnisse es gibt. Und: Die einheimischen Organisationen sind langfristig vor Ort, auch wenn die Krise wieder aus dem Blick der Weltöffentlichkeit geraten ist. Die Nähe der Partner zu den Menschen im Katastrophengebiet schafft Vertrauen.

Erste Hilfe

Die Soforthilfe läuft so schnell wie möglich nach einer Katastrophe an. Die Betroffenen bekommen medizinische Hilfe, Lebensmittel, Kleidung, Notunterkünfte und alles, was sie zum Überleben benötigen.

Wir achten dabei vor allem auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern und darauf, dass die Hilfe auch bei ihnen ankommt. Etwa bei der Nahrung: Während Erwachsene längere Zeit unbeschadet mit Reis und Wasser überleben können, brauchen Kinder hochenergetische Nahrung, um solche Notsituationen ohne langfristige Gesundheitsschäden zu überstehen. Um Kindern die bestmögliche Hilfe während und nach Katastrophen zu gewährleisten, richten wir so schnell wie möglich Kinderzentren ein: Das sind speziell geschaffene Räume – häufig innerhalb von Notunterkünften –, in denen Kinder Schutz, Essen, Unterricht, Spielmöglichkeiten und medizinische sowie psychologische Betreuung bekommen.

Eine Notfallpatenschaft hilft schnell und effizient

Kinder bei der Gesundheitserziehung in einem Kindergarten in Chimbalu. (Quelle: Jakob Studnar)

Werden Sie jetzt Notfallpate und schenken Sie Kindern das, was wir alle als selbstverständlich erachten: eine Chance zu überleben.

Notfallpate werden

Mit Ihrer Spende geben Sie Kindern Sicherheit im Chaos

Im Folgenden haben Sie die Möglichkeit, eine einmalige Spende für unsere Projektarbeit zu tätigen. Wir sorgen dafür, dass in gefährdeten Regionen präventiv Massnahmen ergriffen werden und in Katastrophensituationen schnell Hilfe geleistet werden kann.

46 CHF
helfen, ein traumatisiertes Kind einen Monat lang medizinisch und psychologisch zu betreuen.
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80 CHF
ermöglichen Spiel- und Lernmaterial für 10 Kindergartenkinder.
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249 CHF
reichen aus, um drei Erzieher für einen Kindergarten in einem Flüchtlingscamp zu bezahlen.
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